Montag, 8. März 2010

Indonesien Bilder


Okay das ist wohl nicht das schlauste Bild um als erstes zu zeigen. Das war in einem Dorf wo wir für ein paar Tage waren. Es liegt direkt an einem Fluss und was ihr seht ist; der Holzkasten, was als Tiolette dient, sprich es geht direkt in den Fluss und daneben der junge Mann ist gerade am duschen... es war doch etwas anders :-)


Das war unser letzter Tag in Indonesien, an dem wir aktiv waren. Wir konnten zu dem Lehmziegel-Dorf zurück gehen und haben ihnen ein paar Nutzgegenstände als Geschenke mitgebracht und ihnen geholfen das Dorf und die Hütten zu reinigen.


Ein veraltetes Haus, welches aber noch als Lagerhalle genutzt wird.


Ich in einem Moslem Dorf, die Kids lieben uns dort!


Ich, meine Machete und die Nuss... ...nach einem Ausflug in den Dschungel!


Das war der letzte Abend von unserem letzten Dorfbesuch, wir hatten jede Menge Spass mit den Kids!


Das ist eine der sechs Familien in dem Lehmziegel-Dorf in Front ihres Hauses (oder eher eine Holzhütte)

Hallo mal wieder…

Ich habe mich wieder ins „normale“ Leben eingelebt und es tut gut und fühlt sich toll an. Und trotzdem vermisse ich Indonesien und die Menschen dort. Die Zeit die ich hatte war klasse und ich weiß ich möchte gerne eines Tages zurückgehen. Die letzten eineinhalb Wochen hatten wir dann großes Wiedertreffen, waren ja in drei Teams aufgeteilt und die anderen beiden Teams waren in Papua Neu Guinea. Das war sehr cool und spannend alle nach zwei Monaten wieder zu sehen und deren Geschichten und Erlebnisse zu hören. Dann hatten wir ein paar Tage mit Rückblick und Lectures und letztendlich dann letzten Freitag Graduation/Schulabschlussfeier. Ich bin dann den nächsten Morgen als Mitarbeiter in eine Kinderfreizeit/camp gegangen mit 45 Kindern. Das war Spass und anstrengend. Nun bin ich dabei mich etwas zu organisieren um Morgen zur Sunshine Coast aufzubrechen.

Also lade ich hier mal schnell ein paar Bilder hoch um euch an meinen Erlebnissen in Indonesien teilhaben zu lassen. Die meiste Zeit haben wir damit verbracht Dörfer zu besuchen, manchmal zwei oder drei Dörfer an einem Tag oder anders herum für 3 bis 4 Tage in einem Dorf. Es war total spannend im Zentrum oder eigentlich als Teil der Familien zu leben. Manchmal waren wir die ersten „weißen“ Besucher. Die Familien haben uns so überfreundlich aufgenommen, beherbergt und versorgt! Haben den indonesischen Dschungel gesehen, Affen, einen Python und andere viele abenteuerliche Sachen. Macheten gekauft und unsere eigenen Kokosnüsse geknackt, Englisch in Schulen unterrichtet, Kirchen besucht und jede Menge mit Kindern gespielt. Wie gesagt hier mal ein paar Bilder und Eindrücke.

Das war es dann auch erst mal, bis demnächst in Liebe euer Simon!

Dienstag, 16. Februar 2010

Indonesien Teil 2

Hallo in die Welt,

ich muss mich mal wieder kurz fassen und leider auch diesmal keine Bilder. Aber hier ein paar Eindruecke. haben die letzten Wochen so manche Schulen besucht, Englisch unterrichtet, Kirchen besucht, wurden zu Leuten nach Hause eingeladen fuer Essen, haben Doerfer besucht und jede MEnge mehr. Die intensivsten Zeiten waren wohl beide mal, wenn wir fuer ein paar Naechte in Doerfer gingen. Das erste mal haben wir unser TEam in drei Teile geteilt. Somit war ich und Jasmine alleine ohne Uebersetzer die meiste Zeit mit einer super netten Famiele. es war eine sehr coole Erfahrung. Mitten in einer indonesischen Familie zu leben, ohne grosse kommunikation, alles was wir hatten war ein altes Woerterbuch. Das zweite mal sind wir dann als komplettes TEam in ein kleines Dorf an einem Fluss gegangen und haben zwei Naechte bei einer Famiele verbracht, das Dorf war komplett ein islamisches Dorf. Wir waren die ersten weissen westlichen MEnschen. Aber wir wurden super nett empfangen und beherbergt. Das Dorfleben ist doch komplett anders als das Leben, was wir kennen. GEduscht, Waesche gewaschen und auch Geschirr wird im Fluss. Alles im allen ist es viel primitiver, aber auch gut zu sehen, wie stark der Familienzusammenhalt ist. Sehr schade ist der Mangel an Foerderung und Kenntnis. Was ich wirklich gerne aendern wuerde; die Muellsituation. Besonders in den Doerfern, die habn kine Muelleimer, es wird einfach alles in den Garten oder wo man gerade ist geschmissen. Das heisst, die Huehner (die ueberall sind) Leben vom Muell und die Kinder spielen die ganze Zeit im Muell. Es ist einfach schade!
Heute Abend geht es zum letzten mal fuer wahrscheinlich drei Naechte in ein Dorf. Bin sehr gespannt und gluecklicherweise haben wir diesesmal eien UEbersetzer fuer die komplete Zeit mit uns! Wenn wir wiederkommen haben wir wahrscheinlich einen Tag an dem wir zurueck in das kleine Dorf von der ersten Woche koennen, mit den undichten Daechern. Weil fast alle in unserem Team das Gefuehl hatten wir sollten zurueck gehen und denen in irgendeiner Weise helfen. ICh hoffe das es klappt. Muss hier auch leider aufhoeren. Meine Zeit ist um :-). Am 24sten Februar geht es dann zurueck nach Australien, wo wir dann am 25sten ankommen. Dann gibt es mal einen rueckblick mit Fotos. Danke fuer eure Kommentare und Unterstuetzung. Die brauch ich momentan, so wie ich es hier wirklich liebe, freut man sich auch darauf wieder ins fuer uns normale westliche Leben zurueck zu gehen. Ich schwitze hier unnormal und schlafe die meiste Zeit am harten Boden. Das merkt man dann nach ein paar Wochen. Bin ja zum glueck noch jung... :-)

Bis dahin alles Liebe euer Simon

Mittwoch, 3. Februar 2010

!!!INDONESIEN!!!

Selamat malam (Guten Abend),

Ich bin ueberwaeltigt von Asien! Der Indonesischen Kultur, Gastfreundschaft, Essen, Menschen!!! WOW!!! Also wir sind letzte Woche Dienstag nach Kuala Lumpur in Malaysia geflogen, haben eine Nacht dort verbracht und dann ging es am Mittwoch nach Pekanbaru auf Sumatra, die groesste Insel von Indonesien. Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll, eine WOche ist rum und wir haben soviel erlebt, das es mir bereits wie ein ganzer Monat vorkommt. Ueberall wo wir hingehen beginnt eine Freakshow, weil wir wahrscheinlich die einzigen weissen MEnschen hier sind und es ist keine Toeristengegend. Zudem sind wir ziemlich gross, momentan bin ich wahrscheinlich der groesste Mensch in Pekanbaru. Also ueberall wo wir auftauchen beginnen Leute zu tuscheln, versuchen unauffaellig Fotos zu schiessen oder kommen einfach zu uns und fragen fuer Fotos, haha so lustig. Die Menschen hier sind super freundlich. An unserem ersten Tag sind wir in eine grosse Privatschule gegangen haben uns in den Klassen vorgestellt und nachmittags zwei Doerfer besucht. Am naechsten Tag haben wir dann in der gleichen Schule unterrichtet, bzw. Ein Proramm durchgezogen. Wir mussten die Kinder in Gruppen einteilen. Mein Team; Derek, Jasmine und ich haben den nicht christlichen Teil uebernommen, das waren um die 150 Kinder und die anderen haben den kleinen christlichen Teil uebernommen. Es war anstrengend, schweissraubens und lustig. Es ist super schwuel hier, wegen Regenzeit. Sprich wir schwitzen den ganzen Tag. Wir besuchen viele Doerfer, eins war nur sechs Familien und sie leben gerade mal einen Kilometer von der Hauptstrasse entfernt, ihr Einkommen haben sie mit Lehmziegel verdient aber seit der Finanzkrise haben sie kein Einkommen mehr. Ist das nicht krass, die Finanzkrise hat Enfluss auf ein Dorf in der Mitte vom Nichts in Indonesien fuer ein kleines Dorf. Die Kids koennen nicht mehr zur Schule gehen und die Daecher sind undicht, da es fast jeden Tag regent warden die Hauser jeden Tag geflutet. Die Kids sind froh wenn sie als Matratze einen TEppich haben. Und trotzdem sind die Leute super freundlich, die Kinder haben Songs fuer uns gesungen und getanzt. Gott hat mir ein Herz fuer die Leute hier gegeben, ich moechte denen helfen. Eigentlich ueberall in die Doerfer wo wir hingehen warden wir super freundlich empfangen und die LEute servieren ihre besten GEtraenke, selbst in den Doerfern wo wir die ersten weissen MEnschen sind, die jemals gekommen sind. Morgen gehen wir wahrscheinlich in ein Dorf und bleiben dort fuer ein paar Tage und evtl, gehts Mitte Februar nach PEdang, wo das Erdbeben war. Ich wueder gerne mehr den Leuten helfen, soweit haben wir moistens nur besche gemacht. Hoffentlich in den kommenden TAgen. Wir leben zur Zeit in einem Heim fuer Elternlose kids, und die |Kinder sind wie alle hier super suess!!! LEben hier ist sehr Basic, habe eine duenne Matratze am Boden, unser Badezimmer ist ein gefliesster Raum mit Eimern und Wasser, welches wiederum aus dem Brunnen kommt . Willkommen in der Dritten Welt (ist politisch glabe nicht mehr korrekt, sorry) Man gewoehnt sich an alles, Essen ist super lecker!!! Und scharf!!! Wir schitzen bei jedem Mahl haha. DAs wars soweit, meine Zeit ist um. Ich hoffe ich kann demnaechst mal Bilder schicken. Bis dahin alles Liebe, Simon

Montag, 25. Januar 2010


Ich mit dem Opernhaus und der Hafenbruecke in Sydney



Nach dem Spieleabend mit ein paar Kids in Tingha, es war lustig, es kamen ca. 20 bis 30 Kids.


Hallo ihr Lieben,

ich wollte eigentlich ein paar Bilder hochladen und meine Erfahrungen der letzten vier Wochen teilen. Dummerweise arbeitet das Drahtlos-Internet nicht und ich sitze im Buero, wo meine Zeit begrenzt ist. Mirt geht es jedenfalls gut. Die letzten vier Wochen waren sehr herausfordernd, nicht immer nur schoen aber ich denke im grossen ganzen habe ich wahrscheinlich viel gelernt. Wir starteten unseren Outreach in Byron Bay was nur eine Stunde von der Gold Coast entfernt ist. Dort haben wir beim Impact Summer mitgemacht, ein zwei woechiges Event bei dem jeden Tag VEranstaltungen in Byron gemacht werden, wie Volleyball Tuniere am Strand, kostenlose Barbeques, Chai tee, Pfannkuchen, Spiele, alles moegliche um einen groestmoeglichen Impact auf Byron in zwei Wochen zu geben. Fuer mich fing es hart damit an, ich mag keine Hippies und Byron ist eine Hyppie-Stadt. Dazu kam, dass wir eigentlich jeden Tag eine neue VEraenderung hatte. Eine war, dass wir nciht nach Brewarrina gehen konnten, weil die Strasssen ins Inland komplett geflutet waren vom starken Regen. Das war fuer mich eine harte Enttaeuschung weil ich mich super darauf gefreut hatte und wirklich ein HErz fuer die Leute entwickelt habe! Naja wir haben dann die kompletten zwei Wochen in Byron verbracht, sind dann leider nur fuer ein bis zwei Tage nach Tingha gegangen, ein groesstenteils Aboriginal Dorf mit knapp 900 Leuten im nicht ganz so tiefen Hinterland. Das war sehr cool, die Leute waren super freundlich und wir hatten einen langen Spieleabend mit den Kids. Von dort sind wir nach Sydney gefahren, haben an einer YWAM Base geschlafen, haben Skatepark Ministry gemacht und abends sind wir nach Sydney gegangen in einen Stadt teil namens KINGS CROSS, was quasi das Rotlichtviertel ist, jede Menge Nachtclubs, Drogen und Prostituierte. Dort haben wir freien KAffe verteilt und mit den Leuten geredet. Das war sehr interessant, ich hatte eine mehrstuendige Kopnversation mit einem 57 JAhre alten Mann der Heroinabhaengig ist und seine Freundin ist Prostituierte. Einfach den LEuten zu zu hoeren und eine Moeglichkeit geben zu reden, ich denke wirklich er hat es genossen und ich habe ihm etwas mitgegeben, zum drueber nachdenken.
Nach Sydney ging es dann nach Canberra, wo 50 Jahre YWAM gefeiert wurde. Loren und Darlene Cunningham die Gruender von YWAM haben gesprochen, es war sehr interessant sie reden zu hoeren und auch mehr die Vision von YWAM zu verstehen. Im grossen Ganzen waren die ersten vier Wochen komplett anders als ich es mir vorgestellt habe, manchmal auch enttaeuschend aber ich denke ich habe dazu gelernt und auch viel von Australien gesehen. Vorgestern Nacht sind wir wieder hier an die Gold Coast gekommen, wo wir zwei Tage hatten um alles zu reinigen, neu zu packen und relaxen um Morgen frueh dann endlich nach Indonesien aufbrechen. Morgen geht es erst nach Kuala Lumpur in Malaysia und dann Uebermorgen nach Indonesien Pekanbaru. Ihr werdet von mir hoeren. Danke fuer die liebe Weihnachtspost und auch fuer Emails! Bis dahin euer Simon